Wissenschaft

Urlaubsplanung im Einklang mit dem Mond

Viele Mythen ranken sich um die Einflüsse der Mondphasen auf den Menschen. Mondkalender erfreuen sich äußerster Beliebtheit, etwa als Weihnachtsgeschenk, und bringen mit einfachen Anweisungen Ordnung ins Leben, vor allem in Bezug auf stereotypisch weibliche Hausarbeit. Der Mond wird aber auch mit Geburten, Gewaltverbrechen oder Verkehrsunfällen in Verbindung gebracht. Unzählige Studien haben gezeigt, dass keine dieser im Volksglauben vermuteten Zusammenhänge bestehen. Derartige Effekte wären auch ziemlich unplausibel. Der Mond ändert sich in den unterschiedlichen Mondphasen ja nicht, er wird nur von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Doch sind Ebbe und Flut nicht beeindruckende Beweise für die Kraft des Mondes? Nun ja, Mond und Erde üben tatsächlich Anziehung aufeinander aus. Doch die Ozeane haben um einiges mehr an Masse als ein einzelner Mensch. Bereits im kleineren Mittelmeer fallen die Gezeiten deutlich geringer aus. Für einen noch viel kleineren Menschen ist die Gravitation des Mondes völlig irrelevant.

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Der Mondzyklus. Quelle: Dr. Rainer Riemann

Dennoch wollen viele Menschen „im Einklang“ mit dem Mond nach den Regeln des Mondkalenders leben. Dass sich diese je nach Quelle häufig widersprechen, scheint kein Problem zu sein. Manche planen sogar ihren Urlaub nach den Mondphasen und meinen, damit ihre Chancen auf schönes Wetter erhöhen zu können. Ein solches Regelwerk stammt von Sir Wilhelm Herschel, dem Entdecker des Planeten Uranus. Aus einigen Jahren der Beobachtung glaubte er, allgemeine Wetterprognosen in Abhängigkeit der Uhrzeit des Mondphasenwechsels geben zu können. Seine Ergebnisse sind heute als Herschel-Tabelle bekannt.

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Die Herschel-Tabelle. Quelle: Astrothek

Aus wenigen Beobachtungen der Mondphasen um 1800 das gesamte Wetter der Zukunft zu bestimmen, ist natürlich ein unmögliches Unterfangen. Zu sehr bestimmt der Zufall das Geschehen, sodass die Regeln der Herschel-Tabelle leider nichts taugen. Meteorologen tun sich ja schon mit der Prognose für die kommende Woche schwer!

Der Mond beeinflusst den Regen auf der Erde

Ist eine Urlaubsplanung im Einklang mit dem Mond – abgesehen von Strandurlauben, bei denen Ebbe und Flut eine Rolle spielen – also völlig sinnentleert? Nein! Forscher der Universität Washington haben nun herausgefunden, dass die Position des Mondes den Regenfall beeinflusst. Ein hochstehender Mond erhöht den Luftdruck und senkt die Regenwahrscheinlichkeit.

Die Gravitation des Mondes wirkt analog zu den Gezeiten des Wassers auch auf die Atmosphäre. Der Mond zieht auf der ihm zugewandten Seite der Erde vermehrt Luftmassen an, diese sorgen für einen erhöhten Luftdruck und somit eine leicht erhöhte Temperatur. Warme Luftmassen wiederum können mehr Wasser speichern und regnen nicht so leicht ab, wodurch es bei hochstehendem Mond weniger regnet, und zwar um 1% weniger bezogen auf die natürliche Variation. Das ist zwar nicht viel, aber immerhin ein messbarer Effekt!

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Mein Weg zu den Skeptikern

Heute möchte ich meine private Geschichte erzählen, wie ich zur Skeptikerbewegung gefunden habe und wieso ich mich heute für Wissenschaft und kritisches Denken einsetze.

Diagnose: Krebs

Die Krebsdiagnose meiner Mutter läutete für unsere Familie eine schwere Zeit ein. Ihre Erkrankung kam für uns alle aus heiterem Himmel. Sie konnte sich nicht erklären, wieso es gerade sie traf, schließlich ernährte sie sich gesund und lebte im Einklang mit der Natur. Als erster Übeltäter wurde die Mikrowelle ausgemacht: Wie konnte sie nur so blöd sein und darin Speisen aufwärmen, wo doch jeder weiß, wie schädlich das ist? Der Mikrowellenherd wurde aus der Küche verbannt.

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Talk im Hangar-7 über Alternativmedizin

Über das Thema „Alternativmedizin: Heilmittel oder Hokuspokus?“ diskutierten gestern beim Talk im Hangar-7 auf ServusTV der Quantenphysiker Florian Aigner, der Pharmazeut Edmund Berndt und die Psychologin Ulrike Schiesser mit den Homöopathen Michael Frass und Evemarie Wolkenstein sowie Pharmavertreter Robin Rumler.

Von TV-Diskussionen über Homöopathie erwarte ich mir an sich ja keinen großartigen Informationsgewinn. Man kennt die Teilnehmer und deren Argumente, die allesamt bereits anderswo in ähnlicher Form angeführt wurden, und am Ende fühlen sich sowohl die Befürworter als auch die Gegner in ihrer Meinung bestätigt. Ich habe mir die Sendung trotzdem angesehen, denn im Vorfeld wurden in diese Runde ob der starken Präsenz der Skeptiker hohe Erwartungen gesetzt.

Glaubt man den Kommentaren in der Facebook-Gruppe Wissenschaft und Skeptizismus, hätte es nicht besser laufen können. Man liest, dass sich die Homöopathen selbst widersprechen, unbelegte Behauptungen aufstellen und keine guten Argumente haben. Nur ein User merkt an, dass sie leider dennoch die besseren Argumente hätten: „Billige, populistische, unlogische Argumente, die von der Masse sofort geschluckt werden.“

Auch andere Skeptiker waren nicht sehr begeistert:

Bei einer solchen Diskussion sieht es zwar so aus, als ob Befürworter und Gegner am Podium miteinander diskutieren würden. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass es nicht nur zwei Parteien gibt, sondern auch noch eine dritte beteiligt ist: die Zuseher vor den Bildschirmen, die sich ihre Meinung bilden möchten. Genau diese Unentschlossenen sind die Zielgruppe unserer Öffentlichkeitsarbeit als Skeptiker. Diesen Personen sollte bei TV-Diskussionen unsere ganze Aufmerksamkeit zukommen. (Die Hoffnung, in einer TV-Sendung einen Homöopathen bekehren zu können, sollten wir uns ohnehin nicht machen.)

Politiker sind darin geschult, Fragen von Journalisten nicht zu beantworten, sondern möglichst elegant zu umschiffen und die eigene Botschaft durchzubringen. Auch Alternativmediziner verstehen dieses Spiel ganz gut. Ich habe versucht, mir die Diskussion mit den Augen eines unbeteiligten Zusehers anzusehen, und überlegt, wie sie wohl aus dieser neutralen Perspektive gewirkt hat. Im Folgenden möchte ich anführen, warum die Skeptiker trotz schlüssigerer Argumente nicht bei allen Zusehern punkten konnten.

  • Ich sehe grundsätzlich einen Nachteil darin, dass am Podium Mediziner die Homöopathie verteidigen, während als Gegner nur Vertreter anderer Fachrichtungen auftreten. Patienten werden eher einem erfahrenen Arzt vertrauen als Wissenschaftlern, die sich nur mit grauer Theorie und kalten Zahlen beschäftigen. (Laut der Initiative für wissenschaftliche Medizin gäbe es doch genügend Ärzte, die sich gegen Scheinmedizin einsetzen.) Die Diskussion darf nicht zu einem Duell zwischen Medizin und Naturwissenschaften verkommen. Auf die „guten Erfahrungen“ mit der Homöopathie sollte man auch noch näher eingehen. Man muss klarmachen, dass Homöopathen nicht deshalb eine Wirksamkeit der Homöopathie feststellen, weil sie feinfühliger sind, sondern auch dann beeindruckende Fortschritte bei ihren Patienten erkennen, wenn man ihnen die homöopathischen Präparate heimlich durch leere Zuckerkügelchen ersetzt.
  • Edmund Berndts Ausführungen über seine persönliche Fehde mit Professor Frass müssen auf jemanden, der die Vorgeschichte nicht kennt, befremdlich wirken. (Der Moderator hat an dieser Stelle richtigerweise eingegriffen, in einer Forumsdiskussion des Kurier findet man mehr Details dazu.) Auch sein aufgeladener Monolog über die zweifelhafte Geschichte der Homöopathie wird nicht viele überzeugt haben. Wir sollten uns nicht eine rein wissenschaftliche, sondern stärker patientenorientierte Argumentation aneignen. Wir sollten nicht verbissen gegen die unhaltbare Theorie der Homöopathie wettern, sondern zeigen, dass wir uns für eine gute medizinische Behandlung einsetzen. Angebrachte Kritik nicht nur an der Alternativmedizin, sondern auch an Missständen im Gesundheitssystem und gewissen Machenschaften der Pharmaindustrie würde unsere Glaubwürdigkeit unterstreichen.
  • Leider zählen bei einer Diskussion oft weniger die präsentierten Fakten als reine Sympathie. Alternativmediziner sind auch deshalb so erfolgreich, weil sie Ruhe ausstrahlen und rhetorisch geschickte Redner sind, denen man gerne zuhört. Edmund Berndt ist sich im Klaren, dass er trotz umfangreichen Fachwissens nicht überzeugen kann, und meint auf die Frage, was er von Homöopathen lernen könne, ganz einfach: Charisma.
  • Ich finde es wichtig, dass man den Menschen, die der Homöopathie positiv gegenüberstehen, nicht das Gefühl gibt, dass sie blöd sind, wenn sie daran glauben. Das hören mündige Menschen gar nicht gerne! Einen wertvollen Beitrag dazu hat die Psychologin Ulrike Schiesser geliefert, indem sie erklärt hat, warum die Alternativmedizin ein höchst menschliches Bedürfnis nach Zuwendung befriedigt und wieso wir dazu neigen, derartigen Methoden eine positive Wirkung zuzusprechen.

Bei Fernsehdiskussionen bleibt ein Dilemma: Versuchen wir faktenbasiert mit Argumenten zu punkten, verlieren wir die Diskussion an die sympathischen Homöopathen. Greifen wir zu den gleichen populistischen Mitteln wie diese, verlieren wir unsere Glaubwürdigkeit. Es gilt, einen Mittelweg zu finden. Um zu einem versöhnlichen Abschluss zu kommen, schließe ich mich einem weiteren Tweet von Florian Freistetter an:

Wie man sachlich diskutieren kann, hat ja Florian Aigner sehr gut gezeigt.

Bioresonanz in der Ernährungsberatung

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind derzeit ein großes Thema. Auch wenn es nur wenige Menschen tatsächlich betrifft, halten sich viele Menschen für laktoseintolerant oder ernähren sich glutenfrei. Für die Lebensmittelindustrie sind solche Produkte ein gutes Geschäft, wie in der Sendung Quarks & Co gezeigt wurde.

Ein Grund für die vielen Fehldiagnosen ist bei Heilpraktikern und Energethikern zu suchen, die ihren Kunden mit pseudomedizinischen Diagnoseverfahren Intoleranzen aufschwatzen – und dann mit einer passenden Pseudotherapie gleich doppelt verdienen.

Ein beliebtes Verfahren ist die Bioresonanz. Der Patient nimmt zwei Elektroden in die Hand, über die Körperschwingungen an ein Gerät übertragen werden, das pathologische Schwingungen in gute Schwingungen umpolen soll. Auf diese Weise könnten Krankheiten geheilt werden, meinen die Befürworter. Das Problem: Bei dem Gerät handelt es sich mehr oder weniger um eine Attrappe. Die Wirksamkeitsversprechen halten einer Überprüfung nicht stand. Eine zuverlässige Diagnose ist nicht möglich, es werden reine Zufallstreffer erzielt.

Die fehlende Wirksamkeit ist kein Hindernis, dieses Verfahren wird gerne in der Ernährungsberatung angewendet und fürstlich entlohnt. Doch man findet auch Ernährungsinstitute, die kritisch dazu Stellung nehmen und Bioresonanz ablehnen. Physiker und Science Buster Heinz Oberhummer meint in der ZIB 2: „Wer daran glaubt, ist ein Fall für die Psychotherapie und wer damit Geld verdient, ist ein Fall für den Staatsanwalt.“

(ZIB 2 vom 25.04.2013, 22 Uhr)

Ist rechtlich alles in Ordnung?

In Österreich kann Ernährungsberatung von verschiedenen Berufsgruppen angeboten werden:

  • Der medizinische Bereich ist Ärzten und Diätologen vorbehalten. Nur diese dürfen kranke und krankheitsverdächtige Personen behandeln.
  • Die nicht-medizinische individuelle Ernährungsberatung steht auch Ernährungswissenschaftern offen. Diese haben Ernährungswissenschaften studiert und dürfen ausschließlich gesunde Menschen beraten. Der entsprechende Gewerbeschein lautet auf „Lebens- und Sozialberatung, eingeschränkt auf Ernährungsberatung“.
  • Auch Energethiker bieten häufig Ernährungsberatung an. (Diese müssen keinerlei Ausbildung vorweisen, es handelt sich um das „freie Gewerbe der Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit“.) Dies ist nur dann zulässig, wenn es sich nicht um eine individuelle Beratung bei persönlichen Ernährungsproblemen handelt, sondern um eine allgemeine Vermittlung von Kenntnissen oder einfache Tätigkeiten wie Kochkurse und Kalorienzählen. Energethiker verwenden gerne den gesetzlich nicht geregelten Begriff „Coaching“ dafür.

Auch wenn die Kompetenzen und erforderlichen Qualifikationen klar geregelt sind, kommt es immer wieder zu einer Überschreitung der Befugnisse, etwa wenn Energethiker mit der Heilung von Krankheiten durch individuelle Ernährungstherapie werben.

Man findet auch zahlreiche Ernährungswissenschafter, die zusätzlich zur Ernährungsberatung das freie Energethiker-Gewerbe angemeldet haben und damit Bioresonanz anbieten. Das sehe ich problematisch, da der Bioresonanz dadurch ein wissenschaftlicher Anstrich verliehen wird. (Diätologen dürfen das nicht, sie müssten mit Konsequenzen rechnen.)

Brief an den VEOE

Ich habe daher an den Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs einen Brief geschrieben, um auf das Problem der Vermischung von Ernährungswissenschaft und Humanenergetik hinzuweisen, und nachgefragt, wie der Verband zu solchen Praktiken steht:

Sehr geehrte Damen und Herren!

ErnährungswissenschafterInnen gelten als ExpertInnen in Ernährungsfragen. Wir ich nun leider feststellen musste, werden sie ihrem wissenschaftlichen Anspruch aber nicht immer gerecht.

Eine Bekannte erzählte mir von Lebensmittelverträglichkeiten, die sich bei ihrer Familie und ihren Freundinnen ausbreiten würden. Diese seien alle professionell von einer Ernährungswissenschafterin ausgetestet worden, und zwar mit Bioresonanz (einem bekanntermaßen pseudowissenschaftlichen Verfahren). Bei ihr sei beispielsweise eine Glutenunverträglichkeit diagnostiziert worden – ein rotes Lämpchen habe das angezeigt. Sie habe mehrere 100 Euro dafür und für weitere Detox-Behandlungen zur Ausleitung von Schadstoffen bezahlt.

Die betreffende Ernährungswissenschafterin hat sowohl das Gewerbe der Lebens- und Sozialberater (eingeschränkt auf Ernährungsberatung) als auch das Energetiker-Gewerbe angemeldet.

Das Ernährungsberatung-Gewerbe befähigt zur Beratung von gesunden Menschen. Als Energetiker darf man Wohlfühl-Behandlungen ohne belegte Wirksamkeit ebenfalls nur als Hilfestellung an Gesunden durchführen.

Angeboten wird von betreffender Ernährungswissenschafterin ein Gesamtpaket von Bioresonanzanalyse und Ernährungsberatung entsprechend den diagnostizierten Unverträglichkeiten. Dazu erlaube ich mir, folgende Fragen an Ihren Verband zu stellen:

Die medizinische Beratung in Ernährungsfragen ist DiätologInnen vorbehalten. Überschreitet die Ernährungswissenschafterin mit der Diagnose und Therapie von Lebensmittelunverträglichkeiten ihre Kompetenzen?

Die Anwendung der Bioresonanz ist zwar durch das Energetiker-Gewerbe gedeckt, jedoch nicht in der Lage, Lebensmittelunverträglichkeiten festzustellen. Somit werden ohnehin nur Schein-Erkrankungen therapiert. Sehen Sie ein Problem in der Vermischung von wissenschaftlicher mit pseudowissenschaftlicher Praxis und finden Sie, dass dies dem Ansehen Ihres Berufsstandes schadet?

Da ernährungswissenschaftliche Beratung und Wohlfühlbehandlungen gemeinsam angewendet werden, fällt es Laien schwer, unwirksame Methoden als solche zu erkennen. Unter dem Deckmäntelchen der Ernährungswissenschaft werden Bioresonanz und andere Scheinverfahren teuer angeboten.  Billigt Ihr Verband solche Praktiken, oder spricht er sich dagegen aus und geht auch dagegen vor?

Einige Wochen später konnte ich dann sehen, was der Verband erwirkt hat. Auf der Website der betreffenden Ernährungswissenschafterin findet man nun einen rechtlichen Hinweis:

Die Bioresonanz und energetische Behandlungen im Allgemeinen sind keine Arbeitsmethoden im Sinne der empirischen Naturwissenschaften, daher von der Wissenschaft nicht anerkannt. Es handelt sich bei den von mir angebotenen Behandlungen nicht um medizinische Therapien. Daher stellen sie keinen Ersatz für ärztliche Diagnose und Therapie dar. Bitte wenden Sie sich für die Erstellung einer Diagnose und für Therapie an Ihren Arzt.

Die Begriffe Heilung, Bioresonanztherapie, Therapie und Behandlung werden auf dieser Webseite ausschließlich im energetischen Sinn verwendet. Ich bin Ernährungberaterin und Energetikerin und biete daher Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit mittels Bioresonanz, Ernährungsberatung und Mykotherapie (Heilen mit Pilzen) an.

Dass diese Angaben in krassem Widerspruch zu den restlichen Informationen stehen, wird wohl nur die wenigsten Kunden stören. Doch dieser Hinweis reicht als Freibrief, um als studierter Ernährungswissenschafter schamlos Bullshit verbreiten und verkaufen zu können.

Der Skeptator

Ich bedanke mich für die Aufnahme beim Skeptator und freue mich, dass meine Beiträge auch auf skeptator.blogspot.de veröffentlicht werden! Der Skeptator dient der Vernetzung von Blogs zu den Themen Wissenschaft und kritisches Denken.

Der Skeptator ist …

Ein Blogportal, ein Aggregator, eine Suchmaschine, ein Meta-Blog. Etwas von allem. Der Aggregator arbeitet automatisch und sucht aus einer vorgegebenen Sammlung von Blogs täglich nach bestimmten Kriterien Artikel zusammen, zeigt kurze Textauschnitte (Snippets), Vorschaubilder und Links zu den Originalartikeln an.
Auf dieser Seite werden keine eigenen Inhalte veröffentlicht. Alle Beiträge stammen von den angegebenen Verfassern und sind auf deren Seiten vollständig abrufbar.
Außerdem sind in der Blogroll weitere Blogs und Websites verlinkt, die thematisch zum Inhalt dieses Meta-Blogs passen.

Auf dieser Übersicht könnt ihr euch informieren, welche Blogs sonst noch dabei sind.

Wissenschaft in Nürnberg

Abseits des Rummels um den weltberühmten Nürnberger Christkindlesmarkt hat die Stadt derzeit auch für wissenschaftlich Interessierte einiges zu bieten.

Turm der Sinne

Der Turm der Sinne ist ein kleines interaktives Science-Center in einem historischen Nürnberger Stadtmauerturm. In diesem Mitmach-Museum erfährt man einiges über die Leistungen und Täuschungen der menschlichen Sinneswahrnehmung. Die Ausstellung ist für Kinder gut geeignet. Und auch für Skeptiker und die, die es werden wollen, ist ein Besuch interessant:

Eine der bedeutendsten Erfahrungen im Leben eines Menschen ist das Erlebnis, dass wir uns täuschen können. Fundamentalisten sind Menschen, denen diese Erfahrung fehlt.

Im Turm der Sinne erwarten die Besucher optische Illusionen und außergwöhnliche Wahrnehmungsphänomene sowie die Frage nach verlässlicher Erkenntnis.

Es geht um die sinnliche „Wahrnehmung“ naturwissenschaftlicher Phänomene rund um die menschliche Sinneswahrnehmung. Die faszinierenden Experimente machen nicht nur Spaß, sondern auch Lust auf die intensivere Beschäftigung mit den Hintergründen und das kritische Nachdenken darüber.

Gesichter

Quelle: turmdersinne.de

Einmal im Jahr lädt der Turm der Sinne zu einem Symposium, bei dem prominente Referenten Themen rund um Neurowissenschaften, Psychologie und Philosophie in einer populärwissenschaftlichen Wochenendveranstaltung diskutieren.

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