Über diesen Blog

Wir werden in Medienberichten und Werbung regelmäßig mit Behauptungen konfrontiert, die uns als Tatsachen präsentiert werden, bei genauerem Hinsehen einer kritischen Betrachtung aber nicht standhalten. Oftmals handelt es sich um eine bewusste Täuschung, wenn ein kommerzielles Interesse dahintersteckt. Das vermeintliche Wissen wird dann leider allzu oft unkritisch übernommen und weiter verbreitet.

Als skeptisch denkender Mensch bin ich es gewohnt, außergewöhnliche Behauptungen auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Mit den modernen Medien steht uns allen zwar eine Fülle an Informationen zur Verfügung, für wissenschaftliche Laien ist es allerdings schwierig, zuverlässige Inhalte von unseriöser Pseudowissenschaft zu trennen.

Mir kommen viele Behauptungen unter, die aus wissenschaftlicher Sicht nicht haltbar sind. Dieser Blog hilft mir dabei, meine Gedanken zu ordnen und meine gefundenen Belege zu dokumentieren. Die Ergebnisse meiner Recherchen veröffentliche ich gerne, in der Hoffnung, dass sich jemand hierher verirrt und vielleicht vom Kauf wirkungsloser Produkte oder von der Anwendung gefährlicher pseudomedizinischer Therapien bewahrt wird.

Skeptisch zu sein heißt nicht, unliebsame Behauptungen von vornherein als Unsinn abzustempeln, sondern nach der vorhandenen Evidenz zu fragen. Lassen sich Behauptungen nicht plausibel belegen, dann ist Zweifel angebracht. Ich stelle meine Beiträge nach bestem Wissen und Gewissen zusammen und bin für konstruktive Kritik offen. Sollte es neuere Erkenntnisse geben, ändere ich auch gerne meine Meinung und freue ich mich über den Wissenszuwachs.

Als treuer Leser zahlreicher skeptischer Blogs weiß ich, dass man als Schreiber auf diesem Gebiet oft Anfeindungen ausgesetzt ist. Daher habe ich mich entschieden, meinen Blog erstmal anonym zu betreiben.

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2 Kommentare

  1. Hallo Wirklich Skeptisch!

    Auf meiner Suche, nach Informationen, über diverse „AdPack-Verkaufsstellen“, bin ich letztlich auf Ihren interessanten Blog gelandet. Überwiegend befassen Sie sich ja mit MAP.

    Mir ist kürzlich eine Plattform „empfohlen“ worden, welche der MAP-Struktur sehr ähnlich (große Werbepartner, fragwürdige Kreditkarte, keine Fragenbeantwortung, wenn es um Steuern geht, komische AGB und, und, und) ist.

    Ich würde gerne wissen wollen, ob Sie meine Einschätzung diesbezüglich teilen. Diese Plattform nennt sich Promycom und ist seit 11/2015 online. Im Gegensatz zu MAP, ist diese allerdings in Deutschland ansässig. (Okay, aus „rein steuerrechtlichen Gründen“, hat man eine Ltd, im Ausland, gegründet. :-))

    MfG

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    1. Lieber Hartmut!

      Ihre Bedenken sind nicht unbegründet, ich teile Ihre Einschätzung! Sie brauchen nicht lange suchen und werden eine Vielzahl an ähnlichen Werbeplattformen mit Umsatzbeteiligungen (RevShare-Programme) finden, bei denen neue Einzahlungen auf die bestehenden Mitglieder aufgeteilt werden. Im Grunde handelt es sich dabei um Schneeballsysteme oder Ponzi-Schemes (wobei dies noch keine rechtliche Einordnung darstellt, hier kommt es auf Details in der Ausgestaltung an).

      Bis auf ein besseres Layout, die deutsche Sprache und manche Bezeichnungen sehe ich keine großen unterschiede zu MAP. Auf der Startseite wird zwar zwischen Werbepartner (Geld ausgeben) und Vertriebspartner (Geld verdienen) unterteilt, beide führen aber zur selben Anmeldeseite, sodass es wieder nur einen Kontotyp gibt. In Videos wird dann ohnehin nur mehr von Geld verdienen und Anwerben gesprochen, sogar mit Provisionen in 12 Ebenen. Warum sind Einzahlungen per Überweisung von einem deutschen Bankkonto möglich, während für die Auszahlung der Gewinne eine ausländische Kreditkarte beworben wird? Ob das wohl „steuerrechtliche Gründe“ hat?

      Mit einer Anmeldung bestätigen Sie übrigens einen Risikohinweis: Ausschüttungen und Erträge seien nicht garantiert, sondern rein freiwillige Leistungen von Promycom. Mit dem Erwerb von Paketen haben Sie keinen Anspruch auf einen Ertrag, da die Entwicklung nicht vorhersehbar sei.

      Ganz so unvorhersehbar ist es dann doch nicht: Einige wenige mit Glück und Überzeugungstalent werden jenes Geld verdienen, das viele andere verlieren. Die Pechvögel wird man dann wie bei MAP darauf hinweisen, dass sie ja nicht investiert, sondern „Werbungen gekauft“ haben.

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